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Aus- / Einbau Steuerteil DIRVAI

Modell CX Art der Freigabe   präzise Anleitung !  
Autor   cxmac   Freigegeben durch   Stelcomp am 22.07.06 - 23:01 Uhr  
Stand   22.07.06 - 20:04 Uhr   Bisherige Aufrufe   3600  
Schwierigkeitsgrad   schwer   Dokumentenart   Tipps und Tricks  

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User Datum Kommentar
cxmac 31.07.06 Ich habe nicht erwähnt, daß es sinnvoll ist, das Steuerteil nach Einbau zu entlüften; bei allen Aus- / Einbauaktionen im Prozeß der Vorbereitung zur Überholung der Steuerteile hatte ich nach dem ersten Mal darauf verzichtet; ein Unterschied konnte ich nicht so recht erkennen.

Es ist aber doch so, daß sich im Raum des Steuerkolbens, der auf die Herzscheibe drückt, Luft hartnäckig halten kann - CIt. setzt wirklich Entlüftungsschrauben nur dort, wo es von allein nicht geht.

Also die Ergänzung: wenn nach Einbau und Druckaufbau alles dicht ist und die Lenkung korret zentriert: dann am besten einen Schlauch an die Entlüftungsschraube klemmen und zum LHM Behälter legen.
Die Schraube leicht öffnen. Es sollte erst LHM geflossen kommen; dann irgendwann Luftbläschen / LHM Schaum, dann wieder LHM.
So um die 50 ml können das schon sein.

Ist nicht entlüftet, macht sich das vor allem im Stand dadurch bemerkbar, daß die Rückstellung bei leichtem Ausschlag zunächst verzögert oder gar nicht erfolgt (auf dem Prüfstand mit Manometer bestens ablesbar); man drückt zwar LHM beim Ausschlag raus: die Luft tut aber das ihre und gaukelt dem Fliehkraftregler genug Druck vor, so daß der noch nicht nachregelt.

 

cxmac 15.09.06 Noch eine Ergänzung: es gibt eine Bohrung in der Welle, die aus der Lenkung kommt und dazu passend eine Ausnehmung in dem Flansch.

Wenn die aufeinander ausgerichtet sind (optisch oder mit Hilfe eines Bohrers, ø 6,5 oder kleiner je nach Rost), sollte die Lenkung auf Geradeaus stehen.

Das Steuerteil ist auf Geradeaus ausgerichtet und für den Einbau blockiert.

D.h.: Nach Einbau sollte nur noch minimale Korrektur über den Exzenter notwendig sein.

 

fredo78 19.08.14 Ich bin im Erstlingswerk nicht mit den geschätzten 4-5 Stunden hingekommen. Liege eher bei 7-8 Stunden, allerdings mit einigen Erschwerniszuschlägen.
Erste Erschwernis: ABS. Die erwähnte Klimaanlage war kaum im Weg, der ABS-Steuerblock ist aber total im Weg und verhindert vielfach das Ansetzen, spätestens aber das Drehen von Schraubenschlüsseln.
Zweite Erschwenis: unzureichend blockierte Welle. Ich habe ein überholtes Steuerteil bestellt und beim Einbau festgestellt, dass die Muffe nur unzureichend angezogen war. Natürlich hatte ich die Welle bereits leicht verstellt.
Dritte Erschwenis: untere Welle des alten Steuerteils hatte völlig andere Nulllage als neues Steuerteil. Nochmals ganz eindeutig, weil es in der Anleitung wie im Bucheli nicht so klar steht: Weder die obere Welle, noch die untere Welle dürfen gegenüber der blockierten Stellung verdreht werden ! Das heißt, dass wenn die Langlöcher nicht zum Festschrauben ausreichen, das Verbindungsgelenk zum Lenkgetriebe auf der Verzahnung versetzt werden muss. Das habe ich leider erst zu spät kapiert...

Anmerkung zum Lenkausschlag: In der Anleitung steht, wenn sich beim erstem Druckaufbau ein Lenkausschlag einstellt, dann solle man das alte Steuergerät wieder einbauen. Das halte ich für nicht nötig. Durch die leichte Verdrehung der Welle hat sich bei mir ein Lenkausschlag eingestellt. Mein Vorgehen war dann, das Lenkrad auf das nun zentrierte Steuerteil gerade nach unten aufstecken, dann Druck ablassen, Lenkung so einschlagen, dass der Sperrstift wieder in das Zahnritzel des Lenkgetriebes passt. Jetzt Verbindungsgelenk mitsamt Welle im Steuerteil so verdrehen, dass das Lenkrad wieder gerade steht. Dann reichte bei mir das Einstellen mit Langlöchern und Exzenter. Ziel ist ja, Lenkgetriebe und Steuerteil in Geradeausstellung zu synchronisieren.

 

 

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